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Ausstellungen

und Online-Präsentationen

Walter Jung

Tel. 06755-9691943

info@wjung.de

Hinterhausen 17 - Lagerhaus

55571 Odernheim am Glan

Deutschland

www.galerie-jung.com

 


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Freitag, 14. Dezember 2018
Presseberichte » Presse 2011 » Dichterfrühstück 2011 - Reichtum  
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Den Anfang beim Dichterfrühstück machte die Jungverlegerin Saskia Schulte (Mitte) mit einer rasanten Räuberpistole. Foto: Wilhelm Meyer

Den Anfang beim Dichterfrühstück machte die Jungverlegerin Saskia Schulte (Mitte) mit einer rasanten Räuberpistole. Foto: Wilhelm Meyer

AZ 4.11.2011

Wortreich zum Thema Reichtum

04.11.2011 - ODERNHEIM Von Wilhelm Meyer

DICHTERFRÜHSTÜCK Autoren lesen im Odernheimer Lagerhaus

Mit eigenen Texten zum Thema Reichtum waren die meist in der Bad Kreuznacher Gruppe Eulenfeder versammelten Autoren zum Frühstück nach Odernheim ins Lagerhaus zu Walter und Regina Jung geeilt. Gabriele Brassard, Mitautorin und organisatorischer Kopf des Dichterfrühstücks, stellte die Autoren vor. Die Texte hatte sie schlicht nach dem Alter derer, worum es dort ging, zusammengestellt: Von der Wiege bis zur Bahre.
Skurrile Geschichte von einem kriminellen Unterfangen
Um ein solch umfangreiches Pensum zu bewältigen, bedarf es schon einer ordentlichen Stärkung. Und auch daran war kein Mangel. Für ein vielfältiges verlockendes Frühstück hatte Regina Jung gesorgt.
Es fehlte an Nichts. Keine schlechte Voraussetzung um sich dem Thema des Tages: „Reichtum“ zu widmen. Doch von Reichtum in seiner beschränkten, auf Geld beschränkten Form, wusste keiner zu lesen, vom Reichtum an Ideen und Erlebnissen schon.
Unterstützung erhielten die Kreuznacher von Saskia Schulte. Die Bonner Jungverlegerin stellte ihren frischgebackenen Verlag vor und hatte zudem auch eine eigene Geschichte mitgebracht. Auch hier ging es um Reichtum, den man nicht hat. Aus der Sicht eines Kindes erzählte Schulte schrill und skurril von einem höchst kriminellen Unterfangen, den Zustand der Armut zu beenden. Zum guten Schluss durfte man sich wohl glücklich schätzen, dass nicht alles noch weit schlimmer geworden war.
Wie reich man in seinem bescheidenen Wohlstand aus Sicht einer wirklichen Armut letztlich ist, war eine Erfahrung, die Gunhild McLachlan in Mexiko gemacht hatte. Am Schicksal von „Fernando“ und seiner Mutter schilderte sie, was es heißt, in Armut aufzuwachsen.
Rührend war Angela Sohlers Blick in die Kindheit in ihrer Erzählung „Polly“. Ihren Reichtum, einen für Kinder riesigen goldenen Knopf, teilen sich Polly und ihre Freundin Nina. Und da man so einen Schatz nicht auseinanderbrechen kann, haben ihn die Kinder abwechselnd: Heute ist Polly reich und morgen Nina. Humorig auch Marita Engels Blick, nämlich durch die Augen eines Kindes, das seinen Vater für einen Schulaufsatz nach dem auch in diesem Hause recht unbekannten Reichtum löchert.
Was passiert, wenn Geld auf der Straße liegt
Von Zahltag zu Zahltag bewegten sich schließlich auch Brassards eigene Überlegungen und in einer selbst erlebten Geschichte erzählte Doris Gries, was passiert, wenn das Geld plötzlich auf der Straße liegt. Schließlich blieb sie eine ehrliche Finderin und war am Schluss um eine Geschichte reicher. Uwe Förster, Birgitt Brauske und Simone Rentel, noch die Reichsten unter den Vorlesern, fügten weitere Facetten hinzu. Connie Förster brachte es in ihrer lyrischen Reflexion „Mein persönlicher Reichtum“ auf den Punkt: „Ich bin reich an ….“; und was dann folgte, war bei keinem der Autoren das Wörtchen Geld.
Wie ein unerwartetes Geschenk empfand die älteste Odernheimer Zuhörerin die Lesung. Sie habe Tränen gelacht und geweint. Einen großes Danke ging von ihr an all die Autoren. Und von den Autoren ging ein großes Danke an Regina Jung. Ein Genuss sei die Atmosphäre im Lagerhaus und gern komme man wieder, versicherte stellvertretend Brassard.

Wortreich zum Thema Reichtum

04.11.2011 - ODERNHEIM Von Wilhelm Meyer

DICHTERFRÜHSTÜCK Autoren lesen im Odernheimer Lagerhaus

Mit eigenen Texten zum Thema Reichtum waren die meist in der Bad Kreuznacher Gruppe Eulenfeder versammelten Autoren zum Frühstück nach Odernheim ins Lagerhaus zu Walter und Regina Jung geeilt. Gabriele Brassard, Mitautorin und organisatorischer Kopf des Dichterfrühstücks, stellte die Autoren vor. Die Texte hatte sie schlicht nach dem Alter derer, worum es dort ging, zusammengestellt: Von der Wiege bis zur Bahre.
Skurrile Geschichte von einem kriminellen Unterfangen
Um ein solch umfangreiches Pensum zu bewältigen, bedarf es schon einer ordentlichen Stärkung. Und auch daran war kein Mangel. Für ein vielfältiges verlockendes Frühstück hatte Regina Jung gesorgt.
Es fehlte an Nichts. Keine schlechte Voraussetzung um sich dem Thema des Tages: „Reichtum“ zu widmen. Doch von Reichtum in seiner beschränkten, auf Geld beschränkten Form, wusste keiner zu lesen, vom Reichtum an Ideen und Erlebnissen schon.
Unterstützung erhielten die Kreuznacher von Saskia Schulte. Die Bonner Jungverlegerin stellte ihren frischgebackenen Verlag vor und hatte zudem auch eine eigene Geschichte mitgebracht. Auch hier ging es um Reichtum, den man nicht hat. Aus der Sicht eines Kindes erzählte Schulte schrill und skurril von einem höchst kriminellen Unterfangen, den Zustand der Armut zu beenden. Zum guten Schluss durfte man sich wohl glücklich schätzen, dass nicht alles noch weit schlimmer geworden war.
Wie reich man in seinem bescheidenen Wohlstand aus Sicht einer wirklichen Armut letztlich ist, war eine Erfahrung, die Gunhild McLachlan in Mexiko gemacht hatte. Am Schicksal von „Fernando“ und seiner Mutter schilderte sie, was es heißt, in Armut aufzuwachsen.
Rührend war Angela Sohlers Blick in die Kindheit in ihrer Erzählung „Polly“. Ihren Reichtum, einen für Kinder riesigen goldenen Knopf, teilen sich Polly und ihre Freundin Nina. Und da man so einen Schatz nicht auseinanderbrechen kann, haben ihn die Kinder abwechselnd: Heute ist Polly reich und morgen Nina. Humorig auch Marita Engels Blick, nämlich durch die Augen eines Kindes, das seinen Vater für einen Schulaufsatz nach dem auch in diesem Hause recht unbekannten Reichtum löchert.
Was passiert, wenn Geld auf der Straße liegt
Von Zahltag zu Zahltag bewegten sich schließlich auch Brassards eigene Überlegungen und in einer selbst erlebten Geschichte erzählte Doris Gries, was passiert, wenn das Geld plötzlich auf der Straße liegt. Schließlich blieb sie eine ehrliche Finderin und war am Schluss um eine Geschichte reicher. Uwe Förster, Birgitt Brauske und Simone Rentel, noch die Reichsten unter den Vorlesern, fügten weitere Facetten hinzu. Connie Förster brachte es in ihrer lyrischen Reflexion „Mein persönlicher Reichtum“ auf den Punkt: „Ich bin reich an ….“; und was dann folgte, war bei keinem der Autoren das Wörtchen Geld.
Wie ein unerwartetes Geschenk empfand die älteste Odernheimer Zuhörerin die Lesung. Sie habe Tränen gelacht und geweint. Einen großes Danke ging von ihr an all die Autoren. Und von den Autoren ging ein großes Danke an Regina Jung. Ein Genuss sei die Atmosphäre im Lagerhaus und gern komme man wieder, versicherte stellvertretend Brassard.

Dichterfrühstück am Sonntag, dem 30. Oktober 2011 in der Galerie-Jung

Das diesjährige Dichterfrühstück in der Galerie-Jung war auch ein Künstlertreff und förderte damit die Entwicklung neuer Projektideen.
Neben insgesamt 12 Dichtern waren die drei MalerInnen – Gabriele Hilsenbek, Claus Uwe Hilsenbek und Frank Carlguth anwesend, sowie die
Organisatorin des Ingelheimer Zentrums für Kunst und Kommunikation – Angela Beyer.
Zum Abschluß des Dichterfrühstücks prosteten sich die Autoren zu.
v.l Anna Marita Engel, Frank Carlguth (Maler), Uwe Förster, Cornelia Förster, Gabriele Brassard, Simone Rentel.
Nicht auf dem Bild: Brigitte Brauske, Martina Decker, Doris Gries, Barbara Hennings, Gunhild McLachlan, Angela Sohler, Saskia Schulte

 

 



 

Das diesjährige Dichterfrühstück in der Galerie-Jung war auch ein Künstlertreff und förderte damit die Entwicklung neuer Projektideen.
Neben insgesamt 12 Dichtern waren die drei MalerInnen – Gabriele Hilsenbek, Claus Uwe Hilsenbek und Frank Carlguth anwesend, sowie die
Organisatorin des Ingelheimer Zentrums für Kunst und Kommunikation – Angela Beyer.
Zum Abschluß des Dichterfrühstücks prosteten sich die Autoren zu.
v.l Anna Marita Engel, Frank Carlguth (Maler), Uwe Förster, Cornelia Förster, Gabriele Brassard, Simone Rentel.
Nicht auf dem Bild: Brigitte Brauske, Martina Decker, Doris Gries, Barbara Hennings, Gunhild McLachlan, Angela Sohler, Saskia Schulte

 

 



 

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