Galerie-Jung

Ausstellungen

und Online-Präsentationen

Walter Jung

Tel. 06755-9691943

info@wjung.de

Hinterhausen 17 - Lagerhaus

55571 Odernheim am Glan

Deutschland

www.galerie-jung.com

 


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Freitag, 14. Dezember 2018
Presseberichte » Presse 2011 » Global Village Talk - AZ und OA  
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Oeffentlicher Anzeiger - 23.12.2011

Videokonferenz macht die Welt zum Dorf

Austausch Odernheimer nehmen via Internet Kontakt zu fünf innovativen Gemeinden auf – Ziel: Voneinander lernen

Von unsrem Mitarbeiter

Marcel Mayer

 

M Odernheim. Nabel der Welt, zumindest kurzzeitig im Internet: Odernheim. Die Wahlinitiative „Zukunftsfähiges Odernheim“ (ZUFO) hatte zum ersten „Village Innovation Talk“ (Dorf Erfinungs-/Erneuerungs-Austausch) eingeladen: Neben der Glangemeinde beteiligten sich fünf weitere Dörfer aus Deutschland und Österreich.

Per Videokonferenz war man nun das erste Mal verbunden. Ziel des Village Innovation Talks sei, wie Walter Jung aus Odernheim sagte, „Dorfinnovatoren in einen Dialog zu bringen, um voneinander zu lernen, neue Projekte zu definieren, und dafür Unterstützung zu bekommen.“ Das Projekt sei auch nicht auf den deutschsprachigen Raum begrenzt. Den Ansatz, den der „Village Innovation Talk“ verfolgt, sei, sich weltweit zu verbinden. Klaus Stoll, Leiter der „Global Knowledge Partnership Foundation“ (GKPF) ergänzte per Livestream: „Der Bürgermeister in einem Amazonas-Gebiet und ein Bürgermeister in der westlichen Welt haben sich einiges zu sagen.“

 

Norden und Süden im Gespräch

Die Rahmenbedingungen mögen zwar bei beiden anders sein, aber die Bekämpfung der Stadtflucht, Schaffung von geeigneter Infrastruktur im Energie-, Kommunikations- und Entertainmentbereich seien ähnlich. Größtes Anliegen der GKPF sei es, mit dem „Village Innovation Talk“ neue Wege und Chancen für eine nachhaltige Entwicklung aufzuzeigen und die Menschen aus dem Norden und Süden zusammenzubringen, um Neues zu schaffen. Die Teilnehmer dieser Runde haben einiges an Erfahrung und Erfolgen in den Bereichen Energie, Breitbandtechnik, Kultur und Bildung vorzuweisen.

So zum Beispiel die Teilnehmer aus dem Ort Bittelbronn, ein 580-Einwohner-Dorf im Zollernalbkreis, das eine Genossenschaft gegründet hat, um die Gemeinde mit Nahwärme zu versorgen.

Im Energiebereich ist auch Odernheim unterwegs, es will mittels Windkraftanlagen Fuß fassen. Witzenhausen in Hessen dagegen verbindet mit seinem Verein „Räderwerk“ Kultur und Arbeit bewusst an einem alten Industriestandort in dem Kleinunternehmen, Institutionen und Privatleute zusammenkommen. Auch hier hat Odernheim Anknüpfungspunkte etwa mit der Galerie Jung, die im ehemaligen Lagerhaus zu Hause ist. „Dream Academia“ an der österreich-ungarischen Grenze ist das erste „Center for Dream Development“ und lädt Menschen ein, grenzüberschreitend ihre Träume und Visionen zu artikulieren und umzusetzen. St. Martin hat konkret mit Glasfaser eine IT-Infrastruktur geschaffen, die urbane Strukturen übertrifft und Kirchbach in der Steiermark hat in bis lang einzigartigerweise durch Videobrücken „die Uni ins Dorf gebracht“.

 

Dörfer sollen neue Wege gehen

Franz Nahrada, der Gründer des GVN (Global Village Network), zeigt die Vision auf: „Dörfer, die zukunftsfähig sein wollen, müssen heutzutage auf vielen Gebieten neue Wege gehen.“ Schon vor Jahren habe er ein Netzwerk gegründet, das die modernen Kommunikationstechnologien vor allem dazu nutzen will, die kreativen und innovativen Menschen im ländlichen Raum ihre Ideen frei austauschen zu lassen. Die Stunde für einen solchen Dialog sei gekommen.

Für die Macher war die erste Livekonferenz der Anfang, sie haben weitere virtuelle Treffs angekündigt und wollen den Kreis der Teilnehmer erweitern. Die Premiere diente dem Kennenlernen.

 

Y Ideen und innovative Ansätze des „Innovation Talk“ sollen in der laufenden Arbeit entwickelt werden. Die Aufzeichnung der Online-Konferenz haben die Organisatoren ins Internet gestellt: http://tinyurl.com/6up4oql

Oeffentlicher Anzeiger vom Freitag, 23. Dezember 2011, Seite 23 (0 Views)

 

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Ziel ist die Dorfuniversität

23.12.2011 - ODERNHEIM

Von Wilhelm Meyer

GLOBAL VILLAGES Odernheim hat sich einem international aktiven Netzwerk angeschlossen

Was haben die österreichischen Dörfer Siegendorf, St. Martin, Kirchbach, mit den deutschen Orten Witzenhausen, Bittelbronn und Odernheim gemeinsam? Sie suchen nach neuen Wegen der Dorferneuerung und sind sie zum Teil schon gegangen. Die neuen Medien sollen ihnen zur Vernetzung dienen.

So war es jetzt in Odernheim keinesfalls der erste Versuch, und schon gar nicht der einzige, Formen von Zusammenarbeit zu schaffen. Mit Freunden hatte der Österreicher Franz Nahrada vor nun schon 14 Jahren ein Netzwerk globale Dörfer, das „Global villages network“, gegründet. Die Idee war schon damals, dass Dörfer durch Vernetzung und Kommunikation ihre Lebensfähigkeit verbessern können. Mit dem Dorferneuerungsgespräch der sechs Orte per Videobrücke wurde jetzt ein neuer Anfang im Medium Internet gemacht. Ein riesiger Flickenteppich an Ideen soll, wenn es nach Nahrada geht, von all den kreativen, entdeckungs- und erfahrungsfrohen Menschen der Dörfer der ganzen Welt geflochten werden.

Die technischen Voraussetzungen in Odernheim meisterte Walter Jung, in dessen Lagerhaus die Sende- und Empfangsstation untergebracht war. Die Präsentation der Gemeinde teilten sich darüber hinaus Anton Winter und für die Gruppe „Zukunftsfähiges Odernheim“ Waldo Gründonner.

Noch ist es ein wenig befremdlich, wenn da die Menschen über den Bildschirm zucken oder manchmal auch ganz einfach im Standbild verharren. Auch war es nicht immer leicht, den Ausführungen der Beteiligten zu lauschen, erinnerte es doch ein wenig an die Übertragung der ersten Mondlandung.

Die Voraussetzungen für eine verbesserte Kommunikation sind aber zum Teil schon vorhanden. So hat es die Gemeinde St. Martin in Österreichs Waldviertel, wie ihr Bürgermeister Peter Höwarth berichtete, geschafft, ihren Bewohnern auf dem Lande mit Glasfaserkabelverbindung zu 96 Prozent eine hervorragende Anbindung an das Internet zu ermöglichen. Ein Problem, das Bärweiler ähnlich aktiv gelöst hat. Energieversorgung auf dem Lande war ein weiteres brennendes Thema. Auch hier gibt es zahlreiche Vorstöße, bei denen Gemeinden voneinander lernen können. Kultur und Bildung sind weitere Bereiche, die intensiv zur Sprache kamen.

Wichtiger aber dürfte die Tatsache sein, dass Erfahrungen, wie sie zum Beispiel die Genossenschaft Bioenergie Bittelbronn gemacht hat, auch anderen aktiv an der Dorferneuerung Interessierten zugänglich werden.

Nächste Konferenzen sind geplant. Es wird, wie Nahrada sagt, vor allem um Bildung gehen, Bildung, die Lokalentwicklung vorantreibt, ob Dorfuniversität oder virtuelle Universität. Das Dorf, davon ist Nahrada überzeugt, wird der spannendste Lebensraum der Zukunft überhaupt sein.

 
Allgemeine Zeitung 23.12.2011

 

Oeffentlicher Anzeiger - 23.12.2011

Videokonferenz macht die Welt zum Dorf

Austausch Odernheimer nehmen via Internet Kontakt zu fünf innovativen Gemeinden auf – Ziel: Voneinander lernen

Von unsrem Mitarbeiter

Marcel Mayer

 

M Odernheim. Nabel der Welt, zumindest kurzzeitig im Internet: Odernheim. Die Wahlinitiative „Zukunftsfähiges Odernheim“ (ZUFO) hatte zum ersten „Village Innovation Talk“ (Dorf Erfinungs-/Erneuerungs-Austausch) eingeladen: Neben der Glangemeinde beteiligten sich fünf weitere Dörfer aus Deutschland und Österreich.

Per Videokonferenz war man nun das erste Mal verbunden. Ziel des Village Innovation Talks sei, wie Walter Jung aus Odernheim sagte, „Dorfinnovatoren in einen Dialog zu bringen, um voneinander zu lernen, neue Projekte zu definieren, und dafür Unterstützung zu bekommen.“ Das Projekt sei auch nicht auf den deutschsprachigen Raum begrenzt. Den Ansatz, den der „Village Innovation Talk“ verfolgt, sei, sich weltweit zu verbinden. Klaus Stoll, Leiter der „Global Knowledge Partnership Foundation“ (GKPF) ergänzte per Livestream: „Der Bürgermeister in einem Amazonas-Gebiet und ein Bürgermeister in der westlichen Welt haben sich einiges zu sagen.“

 

Norden und Süden im Gespräch

Die Rahmenbedingungen mögen zwar bei beiden anders sein, aber die Bekämpfung der Stadtflucht, Schaffung von geeigneter Infrastruktur im Energie-, Kommunikations- und Entertainmentbereich seien ähnlich. Größtes Anliegen der GKPF sei es, mit dem „Village Innovation Talk“ neue Wege und Chancen für eine nachhaltige Entwicklung aufzuzeigen und die Menschen aus dem Norden und Süden zusammenzubringen, um Neues zu schaffen. Die Teilnehmer dieser Runde haben einiges an Erfahrung und Erfolgen in den Bereichen Energie, Breitbandtechnik, Kultur und Bildung vorzuweisen.

So zum Beispiel die Teilnehmer aus dem Ort Bittelbronn, ein 580-Einwohner-Dorf im Zollernalbkreis, das eine Genossenschaft gegründet hat, um die Gemeinde mit Nahwärme zu versorgen.

Im Energiebereich ist auch Odernheim unterwegs, es will mittels Windkraftanlagen Fuß fassen. Witzenhausen in Hessen dagegen verbindet mit seinem Verein „Räderwerk“ Kultur und Arbeit bewusst an einem alten Industriestandort in dem Kleinunternehmen, Institutionen und Privatleute zusammenkommen. Auch hier hat Odernheim Anknüpfungspunkte etwa mit der Galerie Jung, die im ehemaligen Lagerhaus zu Hause ist. „Dream Academia“ an der österreich-ungarischen Grenze ist das erste „Center for Dream Development“ und lädt Menschen ein, grenzüberschreitend ihre Träume und Visionen zu artikulieren und umzusetzen. St. Martin hat konkret mit Glasfaser eine IT-Infrastruktur geschaffen, die urbane Strukturen übertrifft und Kirchbach in der Steiermark hat in bis lang einzigartigerweise durch Videobrücken „die Uni ins Dorf gebracht“.

 

Dörfer sollen neue Wege gehen

Franz Nahrada, der Gründer des GVN (Global Village Network), zeigt die Vision auf: „Dörfer, die zukunftsfähig sein wollen, müssen heutzutage auf vielen Gebieten neue Wege gehen.“ Schon vor Jahren habe er ein Netzwerk gegründet, das die modernen Kommunikationstechnologien vor allem dazu nutzen will, die kreativen und innovativen Menschen im ländlichen Raum ihre Ideen frei austauschen zu lassen. Die Stunde für einen solchen Dialog sei gekommen.

Für die Macher war die erste Livekonferenz der Anfang, sie haben weitere virtuelle Treffs angekündigt und wollen den Kreis der Teilnehmer erweitern. Die Premiere diente dem Kennenlernen.

 

Y Ideen und innovative Ansätze des „Innovation Talk“ sollen in der laufenden Arbeit entwickelt werden. Die Aufzeichnung der Online-Konferenz haben die Organisatoren ins Internet gestellt: http://tinyurl.com/6up4oql

Oeffentlicher Anzeiger vom Freitag, 23. Dezember 2011, Seite 23 (0 Views)

 

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Ziel ist die Dorfuniversität

23.12.2011 - ODERNHEIM

Von Wilhelm Meyer

GLOBAL VILLAGES Odernheim hat sich einem international aktiven Netzwerk angeschlossen

Was haben die österreichischen Dörfer Siegendorf, St. Martin, Kirchbach, mit den deutschen Orten Witzenhausen, Bittelbronn und Odernheim gemeinsam? Sie suchen nach neuen Wegen der Dorferneuerung und sind sie zum Teil schon gegangen. Die neuen Medien sollen ihnen zur Vernetzung dienen.

So war es jetzt in Odernheim keinesfalls der erste Versuch, und schon gar nicht der einzige, Formen von Zusammenarbeit zu schaffen. Mit Freunden hatte der Österreicher Franz Nahrada vor nun schon 14 Jahren ein Netzwerk globale Dörfer, das „Global villages network“, gegründet. Die Idee war schon damals, dass Dörfer durch Vernetzung und Kommunikation ihre Lebensfähigkeit verbessern können. Mit dem Dorferneuerungsgespräch der sechs Orte per Videobrücke wurde jetzt ein neuer Anfang im Medium Internet gemacht. Ein riesiger Flickenteppich an Ideen soll, wenn es nach Nahrada geht, von all den kreativen, entdeckungs- und erfahrungsfrohen Menschen der Dörfer der ganzen Welt geflochten werden.

Die technischen Voraussetzungen in Odernheim meisterte Walter Jung, in dessen Lagerhaus die Sende- und Empfangsstation untergebracht war. Die Präsentation der Gemeinde teilten sich darüber hinaus Anton Winter und für die Gruppe „Zukunftsfähiges Odernheim“ Waldo Gründonner.

Noch ist es ein wenig befremdlich, wenn da die Menschen über den Bildschirm zucken oder manchmal auch ganz einfach im Standbild verharren. Auch war es nicht immer leicht, den Ausführungen der Beteiligten zu lauschen, erinnerte es doch ein wenig an die Übertragung der ersten Mondlandung.

Die Voraussetzungen für eine verbesserte Kommunikation sind aber zum Teil schon vorhanden. So hat es die Gemeinde St. Martin in Österreichs Waldviertel, wie ihr Bürgermeister Peter Höwarth berichtete, geschafft, ihren Bewohnern auf dem Lande mit Glasfaserkabelverbindung zu 96 Prozent eine hervorragende Anbindung an das Internet zu ermöglichen. Ein Problem, das Bärweiler ähnlich aktiv gelöst hat. Energieversorgung auf dem Lande war ein weiteres brennendes Thema. Auch hier gibt es zahlreiche Vorstöße, bei denen Gemeinden voneinander lernen können. Kultur und Bildung sind weitere Bereiche, die intensiv zur Sprache kamen.

Wichtiger aber dürfte die Tatsache sein, dass Erfahrungen, wie sie zum Beispiel die Genossenschaft Bioenergie Bittelbronn gemacht hat, auch anderen aktiv an der Dorferneuerung Interessierten zugänglich werden.

Nächste Konferenzen sind geplant. Es wird, wie Nahrada sagt, vor allem um Bildung gehen, Bildung, die Lokalentwicklung vorantreibt, ob Dorfuniversität oder virtuelle Universität. Das Dorf, davon ist Nahrada überzeugt, wird der spannendste Lebensraum der Zukunft überhaupt sein.

 
Allgemeine Zeitung 23.12.2011

 

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