Galerie-Jung

Ausstellungen

und Online-Präsentationen

Walter Jung

Tel. 06755-9691943

info@wjung.de

Hinterhausen 17 - Lagerhaus

55571 Odernheim am Glan

Deutschland

www.galerie-jung.com

 


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Freitag, 14. Dezember 2018
Presseberichte » Presse 2011 » "Leben und Arbeiten in Odernheim" AZ 23.9.2011  
AZ 17.9.2011 - Vorbericht Ausstellung "Color Flow"

Ämter hemmen oft Weg in Ortskerne
INITIATIVE "Leben und Arbeiten in Odernheim" soll gefördert werden / Existenzgründer berichten von ihren Erfahrungen

Vom 23.09.2011  Von Wilhelm Meyer

ODERNHEIM . Erstaunlich gut besucht war die Vorstellung einer Odernheimer Initiative in der Galerie Jung (Lagerhaus), die es sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen für "Leben und Arbeiten auf dem Land" - in Odernheim - zu begeistern. So nämlich ist der Flyer überschrieben, der von Vertretern der Gruppe "Zukunftsfähiges Odernheim" mit ihrem Vertreter im Gemeinderat, Dieter Gründonner, und Walter und Regina Jung konzipiert wurde.

Das Faltblatt, in dem Vorteile und Stärken Odernheims für junge Existenzgründer in kreativen und zukunftsorientierten Bereichen gepriesen werden, soll an Hochschulstandorten, bei Behörden, Arbeitsämtern, IHK, Existenzgründerseminaren, Wirtschaftsförderung und bei Existenzgründermessen platziert werden. Darin bieten die Herausgeber auch an, bei Immobiliensuche, Behördenkontakten und anderen Ansiedlungsfragen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Grundüberlegung der Initiatoren ist es, dass einerseits Arbeitsplätze in Landwirtschaft und Handwerk im ländlichen Raum deutlich abgenommen haben, andererseits sich aber auch zahlreiche junge Unternehmer bewusst für Odernheim als Standort nicht nur zum Wohnen, sondern auch für Firmengründungen entschieden. Nachdem Günter Schönegg die Gründe für die Initiative erläutert hatte, kamen drei dieser Gründer selbst zu Wort, darunter auch Ingeborg Stieler, die gerade vor wenigen Wochen ihre Schmuckwerkstatt in der Bahnhofstraße 10 eröffnet hat.

Stieler ist zuversichtlich, dass es gelingen werde, Odernheim an die mit Fahrradweg, Draisine und Disibodenberg vorhandenen Touristenströme anzukoppeln. Dass es mittlerweile nicht mehr ganz so leicht ist, geeigneten Wohnraum im Ort zu finden, ist die Erfahrung von Baumgärtner Martin de Wyl. Der diplomierte Landschaftsarchitekt und Umweltplaner stellt mit seinem Fachbetrieb für Baumpflege und Gartengestaltung eine feste Größe in Odernheim dar. Nur schwer hätte sich der Vorbesitzer entschließen können, sein Geburtshaus zu verkaufen. Erst der Hinweis, dass es mittlerweile ja auch das Geburtshaus von de Wyls Tochter sei, habe dessen Bedenken zerstreut.

26 Mitarbeiter hat das nunmehr seit 15 Jahren in Odernheim ansässige Büro für Garten- und Landschaftsarchitektur Gutschker & Dongus. Auch Lothar Dongus hat die Erfahrung gemacht, dass die bei seinem Start in Odernheim noch paradiesisch anmutende Auswahl auf dem Immobilienmarkt enger geworden ist. Besonders bedauerlich findet er, dass es Menschen, die tatsächlich bereit seien, in den Ortskernen selbst Wohn- und Arbeitsraum zu schaffen, von den Ämtern doch oft erheblich schwerer gemacht werde als dem Durchschnittsbürger auf seinem Weg ins Neubaugebiet. Die Politik propagiere den Vorrang der gewachsenen Ortskerne, die Verwaltung bremse die guten Vorsätze effektiv aus.

Noch keine Rolle, so erzählte Dongus, habe damals bei der Gründung seines Unternehmens das Internet gespielt. Heute sei es nicht mehr wegzudenken. Und auch die Expansion des Büros wäre ohne die hervorragende Anbindung Odernheims an das weltweite Netz nicht denkbar. Am Anfang seien noch Pläne von Hand gezeichnet worden. Heute seien die Datenmassen, die im Büro über das Internet fließen, kaum vorstellbar.

Wie wichtig die Standortfaktoren Kinderbetreuung und Schule sind, machte Bürgermeister Achim Schick deutlich. Dass Odernheim auch hierin noch hervorragend abschneide, sei nicht zuletzt den vielen zugezogenen jungen Gründern zu verdanken. Nur wo Kindergärten und Schulen in ausreichendem Maße gebraucht würden, blieben sie auch erhalten. Und nur, wo sie erhalten blieben, siedelten sich junge Familien an.

http://www.allgemeine-zeitung.de/region/bad-kreuznach-bad-sobernheim-kirn/vg-bad-sobernheim/odernheim-am-glan/11188661.htm

Ämter hemmen oft Weg in Ortskerne
INITIATIVE "Leben und Arbeiten in Odernheim" soll gefördert werden / Existenzgründer berichten von ihren Erfahrungen

Vom 23.09.2011  Von Wilhelm Meyer

ODERNHEIM . Erstaunlich gut besucht war die Vorstellung einer Odernheimer Initiative in der Galerie Jung (Lagerhaus), die es sich zum Ziel gesetzt hat, Menschen für "Leben und Arbeiten auf dem Land" - in Odernheim - zu begeistern. So nämlich ist der Flyer überschrieben, der von Vertretern der Gruppe "Zukunftsfähiges Odernheim" mit ihrem Vertreter im Gemeinderat, Dieter Gründonner, und Walter und Regina Jung konzipiert wurde.

Das Faltblatt, in dem Vorteile und Stärken Odernheims für junge Existenzgründer in kreativen und zukunftsorientierten Bereichen gepriesen werden, soll an Hochschulstandorten, bei Behörden, Arbeitsämtern, IHK, Existenzgründerseminaren, Wirtschaftsförderung und bei Existenzgründermessen platziert werden. Darin bieten die Herausgeber auch an, bei Immobiliensuche, Behördenkontakten und anderen Ansiedlungsfragen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Grundüberlegung der Initiatoren ist es, dass einerseits Arbeitsplätze in Landwirtschaft und Handwerk im ländlichen Raum deutlich abgenommen haben, andererseits sich aber auch zahlreiche junge Unternehmer bewusst für Odernheim als Standort nicht nur zum Wohnen, sondern auch für Firmengründungen entschieden. Nachdem Günter Schönegg die Gründe für die Initiative erläutert hatte, kamen drei dieser Gründer selbst zu Wort, darunter auch Ingeborg Stieler, die gerade vor wenigen Wochen ihre Schmuckwerkstatt in der Bahnhofstraße 10 eröffnet hat.

Stieler ist zuversichtlich, dass es gelingen werde, Odernheim an die mit Fahrradweg, Draisine und Disibodenberg vorhandenen Touristenströme anzukoppeln. Dass es mittlerweile nicht mehr ganz so leicht ist, geeigneten Wohnraum im Ort zu finden, ist die Erfahrung von Baumgärtner Martin de Wyl. Der diplomierte Landschaftsarchitekt und Umweltplaner stellt mit seinem Fachbetrieb für Baumpflege und Gartengestaltung eine feste Größe in Odernheim dar. Nur schwer hätte sich der Vorbesitzer entschließen können, sein Geburtshaus zu verkaufen. Erst der Hinweis, dass es mittlerweile ja auch das Geburtshaus von de Wyls Tochter sei, habe dessen Bedenken zerstreut.

26 Mitarbeiter hat das nunmehr seit 15 Jahren in Odernheim ansässige Büro für Garten- und Landschaftsarchitektur Gutschker & Dongus. Auch Lothar Dongus hat die Erfahrung gemacht, dass die bei seinem Start in Odernheim noch paradiesisch anmutende Auswahl auf dem Immobilienmarkt enger geworden ist. Besonders bedauerlich findet er, dass es Menschen, die tatsächlich bereit seien, in den Ortskernen selbst Wohn- und Arbeitsraum zu schaffen, von den Ämtern doch oft erheblich schwerer gemacht werde als dem Durchschnittsbürger auf seinem Weg ins Neubaugebiet. Die Politik propagiere den Vorrang der gewachsenen Ortskerne, die Verwaltung bremse die guten Vorsätze effektiv aus.

Noch keine Rolle, so erzählte Dongus, habe damals bei der Gründung seines Unternehmens das Internet gespielt. Heute sei es nicht mehr wegzudenken. Und auch die Expansion des Büros wäre ohne die hervorragende Anbindung Odernheims an das weltweite Netz nicht denkbar. Am Anfang seien noch Pläne von Hand gezeichnet worden. Heute seien die Datenmassen, die im Büro über das Internet fließen, kaum vorstellbar.

Wie wichtig die Standortfaktoren Kinderbetreuung und Schule sind, machte Bürgermeister Achim Schick deutlich. Dass Odernheim auch hierin noch hervorragend abschneide, sei nicht zuletzt den vielen zugezogenen jungen Gründern zu verdanken. Nur wo Kindergärten und Schulen in ausreichendem Maße gebraucht würden, blieben sie auch erhalten. Und nur, wo sie erhalten blieben, siedelten sich junge Familien an.

http://www.allgemeine-zeitung.de/region/bad-kreuznach-bad-sobernheim-kirn/vg-bad-sobernheim/odernheim-am-glan/11188661.htm

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